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GSO on Tour im „land of fire and ice“ Islandflagge

Ganz im Sinne von Islands Nationalheld Leif Erikson brachen zwei Lehrkräfte der GSO auf, um ebenfalls das weit entfernte und sagenumwobene Land zu erkunden. Die Kurzzeitwikinger Frau Schürmeyer und Herr Lehmanski wurden mit einem klaren Expeditionsziel aus Oberhausen entsendet. Durch das „Erasmus+“ Programm sollen sich Lehrerkräfte weiterbilden, neue Schulsysteme kennenlernen und Projekte für Schüler*innen über viele Staatsgrenzen hinaus in ganz Europa umgesetzt werden.

Hierzu konnten Frau Schürmeyer und Herr Lehmanski an der Lehrerfortbildung „Smart teachers play more“ vom 10.05.2026 – 15.05.2026 in der Hauptstadt Reykjavik teilnehmen.

Innerhalb eines abwechslungsreichen Programms wurde neue didaktisch-methodische Impulse für die Zusammenarbeit mit Schüler*innen gegeben und praktisch erprobt. So wurden spielerische Herangehensweisen aufgezeigt, wie man beispielsweise die Natur als Lernraum nutzen kann, um neue Lernsettings zu initiieren. Durch viele interaktive Lernmethoden wird das Lernen erleichtert und das Zugehörigkeitsgefühl für die Klassengemeinschaft gefördert. Zudem bestand ebenfalls ein großer Fokus auf Themenfeldern wie Konzentration, Stille und Wohlbefinden. In Schule soll dafür aus dem Klassenraum ein Erlebnisraum werden, an dem sich Schüler*innen gesehen und aufgenommen fühlen. Besonders inspirierend war dabei das Moderationsteam mit ihrer motivierenden Art, das indirekt ein weiteres Fortbildungselement des „positive teachers“ mit einfließen ließ.

Ein besonderes Highlight war ein Schulbesuch der isländischen Schule „Framhaldsskólinn Mosfellsbæ“. Hier konnte man aus direkter Hand Informationen über das isländische Bildungssystem erfahren. Der innovative Ansatz des implementierten projektorientierten Unterrichts gab einen Einblick in die positive Lehrer-Schüler-Dynamik an der Schule. Allerdings wurden auch aktuelle Schwierigkeiten wie die Finanzierungslage der Schule aufgezeigt.

Über den fachlichen Input und den systemischen Blickwinkel hinaus, stand das „Connecten“ mit anderen Lehrkräften aus ganz Europa auf der Agenda. Es kamen insgesamt 70 Personen aus 18 Nationen zusammen.

Auf gemeinsamen Ausflügen, wurde bei allen Teilnehmern die Faszination für die Natur Islands erweckt.

Beim kulturellen Abend, in Projekt-Speeddating-Runden und Reflexionen gab es durchweg Möglichkeiten des gegenseitigen Austauschs. Dadurch haben sich für die GSO mögliche interessante Partner aus verschiedenen Ländern ergeben, die Interesse an unterschiedlichen Projekten haben. Dementsprechend bleibt der Austausch für das „Erasmus+“ Programm auch über die Dauer der Fortbildung und über die Landesgrenze hinweg in verschiedene Himmelsrichtungen bestehen. Die besondere Dynamik unter den Kursteilnehmer*innen zeigte sich auch nochmal bei der abschließenden „graduation“, bei der einige Tränen der Rührung geflossen sind.

Doch so schön die Zeit dort auch war, am Ende reisen die Kurzzeitwikinger Frau Schürmeyer und Herr Lehmanski wie Leif Erikson weiter, in der Hoffnung auf eine nächste Reise mit weiteren kleinen GSO Wikingern.