Am 28.1.2026 machte sich der Religionskurs der Einführungsphase zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Holzhey und Frau Hentze auf den Weg zum Haus St. Altfrid in Essen Kettwig.
Nach einer kurzen Erkundung des schönen Geländes standen den SchülerInnen 2,5 abwechslungsreiche Tage bevor. Die SchülerInnen erlebten inspirierende Tage voller Tiefgang, Inspiration und gemeinschaftlicher Momente – eine Auszeit vom Schulalltag, die verbindet und bereichert hat.
In einem abwechslungsreichen Workshop rund um das selbstgewählte Thema „Emotionen“ lernten die SchülerInnen, Emotionen wahrzunehmen, zu benennen und konstruktiv zu reflektieren. Neben kreativen Elementen gab es auch thematische Impulse, die zum Nachdenken anregten. Der Tag schloss immer mit einem stimmungsvollen Abendimpuls, der Ruhe, Dankbarkeit und Zuversicht in den Fokus rückte.


Gleichzeitig gab es reichlich Gelegenheiten für gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Workshops: Gesellschaftsspiele, spontane Tischtennismatches, gemütliche Gesprächsrunden und weitere lockere Begegnungen stärkten das Miteinander und das Kennenlernen untereinander.
Eine besonders schöne Aktion wurde zu Beginn unserer Fahrt veranstaltet, die das Miteinander und die Achtsamkeit füreinander stärken sollte. Jeder Schüler und jede Schülerin zog den Namen einer anderen Person aus der Gruppe und übernahm fortan die Rolle eines „Engels im Geheimen“.



Die Aufgabe dieser „Engel“ war es, über die gesamte Dauer der Fahrt unauffällig, aber aufmerksam für das Wohlergehen der gezogenen Person zu sorgen. Ob durch ein liebes Wort, eine aufmunternde Nachfrage oder auch nur das unbemerkte Mitbringen eines Getränks zum Essen – kleine Gesten der Freundlichkeit und Fürsorge standen im Mittelpunkt.
Diese Aktion hat nicht nur zu vielen warmherzigen Momenten geführt, sondern auch dazu beigetragen, dass sich alle TeilnehmerInnen der Tage religiöser Orientierung noch stärker als Teil einer Gemeinschaft gefühlt haben. Es war eine schöne Erfahrung zu sehen, wie diese kleinen Aufmerksamkeiten den Geist unserer Fahrt bereichert haben und ein gelungener Abschluss durch die Enttarnung der „Engel“ gebildet wurde.
Am Schluss bleibt nur sagen: St. Altfrid, wir kommen sehr gern wieder. Denn die meisten SchülerInnen wollten so gerne noch bleiben, um die ruhige Atmosphäre, die Besinnlichkeit und das Gemeinschaftsgefühl weiterhin zu genießen.


