Schon der Start ließ erahnen, dass diese Skifahrt etwas Besonderes werden würde: Freitagabend, 19:00 Uhr, Oberhausen HBF. Ein bunter Mix aus Sport-LK-Schülerinnen und -Schülern sowie ausgewählten Neunt- und Zehntklässler*innen, begleitet von den Sportlehrkräften Melissa Ortmanns, Verena Schürmeyer-Barth, Christopher Lehmanski, Jonas Wecking, Philipp Hofmann und Marcel Neumann, machte sich auf den Weg in die Berge. Im Bus herrschten von Beginn an Good Vibes – Musik, gemeinsames Singen und jede Menge Vorfreude begleiteten uns durch die Nacht.


Nach einer ruhigen, aber schneereichen Nachtfahrt – inklusive beeindruckender Winterlandschaft rund um Kitzbühel, die unsere Busfahrer souverän meisterten – erreichten wir unser Ziel: Haus Moos in St. Jakob im Defereggental. Nach Frühstück, Zimmervergabe und Mittagessen ging es direkt in den Skiverleih. Während drei Lehrkräfte die komplette Ausrüstung – Carvingski, Skischuhe, Stöcke und Helme – organisierten, checkten die anderen drei bereits das Skigebiet.



Am Nachmittag folgten Gruppeneinteilung und ein ausführliches Briefing: Der Ablauf des ersten Skitages stand fest – Skikurs von 10 bis 12 Uhr, Mittagessen und anschließend Kurs zwei von 13 bis 15 Uhr. Abends wurden gemeinsam die FIS-Regeln besprochen, damit Sicherheit und Spaß Hand in Hand gehen konnten.



Der erste Skitag war dann für viele ein echtes Highlight: Das GSO übernahm den Übungshang, erste Schneesporterfahrungen wurden gesammelt, erste Erfolge gefeiert. Schon nach der Mittagspause wagten sich einige Gruppen auf die nächste Ebene – Ankerlift und blaue Piste inklusive. Um die individuellen Fortschritte bestmöglich zu fördern, wurden an den folgenden Abenden die Gruppen immer wieder neu eingeteilt, oft auch mit Lehrerwechsel.



Neben dem Skifahren sorgten zahlreiche Programmpunkte für unvergessliche Momente: Der Schneeskulpturen-Wettbewerb am dritten Abend brachte Kreativität, Technik und fantasievolle Geschichten zusammen. Acht Zimmer traten gegeneinander an – am Ende gab es zwei Siegerteams, die ihren Preis in Form eines wohlverdienten Kaiserschmarrns auf der Hütte genießen durften.



Am vierten Nachmittag stand nach einem verkürzten Skitag eine Wanderung zur Schlittnhütte an. Dort sorgten DJ-Einlagen der Schüler*innen für ausgelassene Stimmung, bevor es gemeinsam und mit viel Gaudi auf den Rodeln zurück ins Tal ging.


Die Abende verbrachten alle zusammen bei Kicker, Tischtennis, Gesellschaftsspielen und gemeinsamen Analysen der Skitage – Gemeinschaft, Austausch und Lachen inklusive.



Am Samstag klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück verließen wir gegen 7 Uhr die Unterkunft. Die Reisetaschen waren deutlich schwerer als auf der Hinfahrt – nicht wegen zusätzlicher Kleidung, sondern wegen der vielen Emotionen, neuen Bewegungserfahrungen und unvergesslichen Erinnerungen an eine intensive Woche in den Bergen. Für viele war es das erste Mal auf Skiern – und ganz sicher nicht das letzte.
Eine Skifahrt, die verbindet, begeistert und lange nachwirkt – typisch GSO.

