Die Basketballstadtmeisterschaften der WK I der Oberhausener Schulen hielten, was sie im Vorfeld versprochen hatten: hochklassiger Schulbasketball, intensive Spiele und zahlreiche bekannte Gesichter aus der Oberhausener Basketballszene – auf dem Feld, an der Seitenlinie und am Kampfgericht. Mit der Gesamtschule Osterfeld, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, dem Sophie-Scholl-Gymnasium und der Heinrich-Böll-Gesamtschule gingen vier starke Teams an den Start. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ bei verkürzter und durchlaufender Spielzeit von jeweils 2 x 9 Minuten. Somit zählte jeder Ballbesitz.
Auftakt mit Signalwirkung: GSO vs. Freiherr-von-Stein-Gymnasium
Gleich das erste Spiel der Gesamtschule Osterfeld gegen das Freiherr-von-Stein-Gymnasium wurde im Vorfeld von vielen Experten als das Schlüsselspiel des Turniers bezeichnet. Auf beiden Seiten standen großgewachsene, spielerisch starke Akteure mit Vereinserfahrung auf dem Spielfeld. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau. Die GSO präsentierte sich jedoch von der ersten Minute an bissiger in der Verteidigung und treffsicherer von der Dreierlinie. Durch kluges Teamplay gelang es, die gegnerischen Schlüsselspieler weitestgehend zu neutralisieren. So erspielte man sich schnell eine knappe Führung, die in der zweiten Halbzeit konsequent ausgebaut werden konnte. Am Ende stand ein absolut verdienter 28:20-Auftaktsieg, der ein erstes Ausrufezeichen setzte.
Spektakel gegen das Sophie-Scholl-Gymnasium: Tempo, Dunkings und Spielfreude
Im zweiten Spiel gegen das Sophie-Scholl-Gymnasium war deutlich zu spüren, dass sich die Mannschaft der GSO warmgespielt hatte. Mit hohem Tempo, aggressiver Defense und zahlreichen Fastbreaks überrollten die GSOler ihren Gegner. Spektakuläre Dunks, sehenswerte Alley-Oops und schnelle Ballbewegung sorgten nicht nur für Punkte, sondern auch für Begeisterung auf den Rängen. Das Team vom Sophie-Scholl-Gymnasium hatte sichtbar Schwierigkeiten, dem Spieltempo und der körperlichen Präsenz der Osterfelder standzuhalten. Trainer und Team nutzten den komfortablen Vorsprung, um früh durchzuwechseln und allen Spielern wertvolle Einsatzzeiten zu geben. Insgesamt ein echtes Statement der mannschaftlichen Geschlossenheit und ein 33:10 Endergebnis.
Finale mit Charakter: Konzentration, Intensität und Titelgewinn
Im dritten und letzten Spiel gegen die Heinrich-Böll-Gesamtschule ging es um alles: Ein Sieg bedeutete die perfekte 3:0-Bilanz und den erneuten Stadtmeistertitel. Doch die ersten Minuten verliefen holprig. Ballverluste und Nachlässigkeiten in der Verteidigung sorgten für einen ausgeglichenen Spielstand. Nach einer Auszeit in der vierten Minute wurde jedoch nachjustiert. Zum Glück folgte die Reaktion prompt. Die Intensität in den Spielaktionen stieg deutlich, mehrere Ballverluste des Gegners wurden eiskalt zu einfachen Punkten genutzt. Krachende Dunks, schnelle Fastbreaks und eine lautstarke Unterstützung von der Bank trugen ihr Übriges dazu bei, dass die GSO das Spiel zunehmend kontrollierte und am Ende ungefährdet mit 35:15 gewann.
Verdiente Titelverteidigung und stolzer Trainer
Mit drei Siegen aus drei Spielen verteidigt die GSO souverän den Stadtmeistertitel in der WK I. Die Freude über die erfolgreiche Titelverteidigung ist groß, ebenso wie der Stolz des Trainers, der sich nach dem Turnier hochzufrieden mit der gezeigten Leistung, der Einstellung und dem Teamgeist seiner Mannschaft zeigte.
Ein starker Auftritt, der Lust auf mehr macht!

Für die GSO spielten (von links oben nach rechts unten): Ali Al-Bayati, Gabriel Kierschniok, Agit Kaya, Christobal Kierschniok, Sami El Maliji, Herr God (Coach), Kemal Dogan, Kaan Erdiz, Fatih Karademir, Artjom Wagner
